Kurt-Hackenberg-Platz

Umgestaltung des Kurt-Hackenberg-Platzes

Quirrenbach-Grauwacke verwandelt die Betonwüste in einen „Paradiesgarten“

Der jahrelang stiefmütterlich behandelte Bereich des Domumfelds zwischen Römisch-Germanischem Museum, Museum Ludwig und Philharmonie wurde 2017 mit neuem Leben gefüllt.
Nach den Plänen des Liechtensteiner Landschaftsarchitekten Günther Vogt, der seinerzeit als Sieger aus dem Wettbewerb hervorging, wurde der historische Bereich, der zum Kulturpfad `Via Culturalis´ gehört, aufwendig umgestaltet. In Anlehnung an den früheren Bischofsgarten an gleicher Stelle entstand hier ein puristischer Stadtgarten mit japanischen Schnurbäumen, einem Trinkbrunnen mit unterirdischem Resonanzkörper sowie zahlreichen Sitzgelegenheiten.



Prägendes Gesicht dieser Verwandlung ist die ca. 2.000 qm große Natursteinlandschaft aus Quirrenbach-Grauwacke, die mit ihrer besonderen Materialästhetik und ihrem edlen Farbenspiel für das dynamische und lebendige Gesamtbild verantwortlich ist.
Die skulptural wirkenden, modularen Sitzelemente aus dem hochwertigen Urgestein laden zum Verweilen ein und machen diesen Platz zu einem besonderen Ort des Flanierens und der Entspannung. Mitentscheidend für die Auftragsvergabe war einmal mehr die hohe Verarbeitungs- und Lösungskompetenz von Quirrenbach.
Die hier erforderliche Präzisionsarbeit zeigt sich in der harmonischen Integration der Schachtdeckel in die gesamte Oberfläche. Jeder KVB-Zugangsschacht und jede einzelne Kanalabdeckung wird vermessen, die Daten in das eigene CNC-Bearbeitungszentrum eingespeist, um dann die Formanschlüsse in die exakte, jeweils individuelle Kontur zu bringen.